












Kleine Bilder: Blick auf die Altstadt von Wernigerode – Spitze Felsen der Teufelsmauer im Vorharz
I am telling about my winter tour through the Harz Mountains, observing devastating damage caused by bark beetles in the spruce forests. The photos show various landscapes, on and in the Harz Mountains.
Ich berichte hier von meiner winterlichen Erkundungsreise
Weite Landschaft, Berge, Schnee.
An einem grauen winterlichen Freitag Mittag mache ich mich auf zu einer fotografischen Erkundungstour in den Harz.
Nach drei Stunden Fahrt wechselt urplötzlich das Bühnenbild. Der dichte Nebel mit Sichtweiten unter 100 Meter reißt wenige Kilometer vor meinem Ziel auf. Das ins warme Farben getauchte Abendlicht trifft nur die Bergkuppen. Der nördliche Rand des Harzes liegt schon im Schatten.
Am nächsten Tag arbeite ich mich nochmals ins nördliche Harzvorland vor. Wieder ist hier eine deutliche Wetterscheide sichtbar. Ich halte an der Burgruine Regenstein (?), fahre weiter zur Teufelsmauer, ein Kletterziel mit interessanten Felsformationen um nach Thale zu gelangen.
Erst am dritten Tag gelange ich in den oberen höher gelegenen Harz, der präsentiert sich mir eher wie ein riesiges verschneites fast baumloses Plateau. Statt grüner Nadelwald, Fichtensterben so weit das Auge reicht. Der Borkenkäfer hat hier ganze Arbeit geleistet. Was geschieht hier, Weltuntergang, oder Transformation?
Ich wandere durch den mehr als mitgenommen aussehenden ehemaligen Fichtenwald im Schnee zu einem Moor, mache eine Rast bei der Marienteichbaude, wo ich mir den frischen Kaiserschmarrn mit Apfelmus schmecken lasse.
Kurz vor Bad Harzburg halte ich beim Radau Wasserfall an. Die Sonne steht bereits tief, das sie nicht in die schmalen Täler gelangt. Ein Hingucker: Der Radau Wasserfall, mit seinen schönen Eiszapfen. Mein Fotografenauge sucht Landschaft. Doch der Anblick vom Raubbau an der Natur tut mir in der Seele weh.
Wie passt das zusammen; Nationalpark, Naturschutz, Tourismus und so ein krasses ausbeuten von Ressourcen? Die Umweltverbände Nabu und Bund laufen seit Jahren Sturm gegen dieses fürs Grundwasser nicht ungefährliche Projekt. Ich frage mich was ist hier eigentlich real, was ist meine Projektionsfläche oder nur eine vielleicht bewußt herbeigeführte Illusion?
Das geförderte Gestein des Steinbruchs
Der Harzburger Gabbro, auch Harzburger Gabbromassiv oder Harzburger Basit-Ultrabasit-Komplex, wurde nach dem an seinem Nordrand liegenden Bad Harzburg benannt. Er wurde 1888 von Karl August Lossen zum ersten Mal geologisch kartiert.
Schaut doch ab und zu hier auf meinem Blog vorbei.



Lieber Christian,
wieder wunderbare Fotos, ich könnte auch sagen „Bilder“ – jedes ist ein BILD. „Wettergrenze“ ist großartig! Wernigerrode – das habe ich ja schon gesagt. Und der Felsen der Teufelsmauer – da klettern welche, oder?
Danke und herzliche Grüsse, Irene
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Liebe Irene,
vielen Dank für deine wohlformulierten lobenden Worte. Ja, da klettern welche. Ich wäre auch gerne dem Gestein und der Restnatur noch näher gekommen, aber die Zeit bei Tageslicht ist doch sehr knapp im Winter.
Herzliche Grüße,
Christian
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