Diese eindrucksvollen Begräbnisstätten wurden seit der Steinzeit in Nord- und Südeuropa über einen langen Zeitraum von mehreren Jahrhunderten genutzt. Sie wurden nicht in der Ebene errichtet, sondern auf leichten Anhöhen. So waren diese Steinsetzungen weithin sichtbar, ob auch als Orientierungshilfe ist ungeklärt, aber denkbar. Ich bin südlich der Schlei in Schleswig-Holstein auf Spurensuche gegangen.
Bei dieser Anlage (Bild 1-4 und 8-12 neu)) handelt es sich um den Rest eines erweiterten-, oder Großdolmens. Datiert wird er in die Trichterbecherkultur. Der Deckstein hat eine Größe von 5,5 m x 2,2 m bei einer Dicke von 1,1 m. Für mich grenzt es an ein Wunder, das diese Kultustätte nicht von Steinschlägern zerstört wurde. Für den Bau von Kirchen, Rathäusern und Schlössern wurden große Granitquader für Grundmauern, Treppen und Türschwellen gebraucht. Durch Spaltung wurden die Steine in Form gebracht. Das war eine sehr harte, zugleich aber lohnende Tätigkeit.
http://grosssteingraeber.de/seiten/deutschland/schleswig-holstein/lehmsiek-dolmen.php















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