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Wissenwertes und Fotos von Knicks

Hecken sind Kunstwerke in der Landschaft.

Verkannte Land-ART ?


 Ursprünglich waren es lebende Zäune eine Notwendigkeit, gefordet vom Dänischen König. Sie wurden von Menschenhand geschaffen. Den Menschen vermitteln sie Geborgenheit, Schutz und Nähe. Die Feldhecke wird im Norden Deutschlands „Knick“ genannt. Der Knick hatte in der bäuerlichen Landwirtschaft ursprünglich die Funktion der Einfriedung von Wiesen und Feldern als wirksame Umzäunung, der Knick wurde bewusst voller dornenbewerter Sträucher und Brombeerranken angepflanzt. Seit vielen Jahren erlebt die Landschaft einen “MASCHINENSTURM“. Der begann mit einer Pferdestärke 1 PS bald immerhin 12 PS doch heute fährt der Bauer mit stolzen 350 bis 500 PS auf das Feld. In einer weiträumig leergefegten Kulturlandschaft ist nichts derartiges zu erleben. Das Gefühl der inneren „Leere“ stellt sich dort rasch im Anblick unendlich weit erscheinender Monokulturen ein. Die Magdeburger Börde und die ehemaligen LPG Wirtschaftsflächen in Brandenburg und Vorpommern wurden nach sowjetischem Kolchosmodell gestaltet. Gewinnmaximierung nach ursprünglich US-Amerikanischem Vorbild zeigt ihr nacktes hässliches Gesicht. An böse Fratzen von namentlich nicht genannten Wirtschaftführern und Politikern muß ich leider dabei denken. Ein Knick in einer Kurve, der Politik oder Wirtschaft zeigt merkwürdigerweise oft steil nach oben. Vogel- und Insektensterben mit erschreckender Wucht und rasanter Geschwindigkeit müssen Anlass zur Sorge machen. Zurück zum Knick, der Wallhecke in der Landschaft. Der kann uns Menschenwesen unsere natürlichen und persönlichen Grenzen aufzeigen. Knicks zB in einer Biographie können als notwendige Krise erlebt werden – und dabei sich als wertvolle Erfahrung entpuppen. Diese Gedanken sind für den Leser sicherlich etwas schräg. Eigentlich wollte ich mir ja Gedanken zum „Kunstwerk Knick“ in der Landschaft machen. Ich werde versuchen dran zu bleiben. Also vielleicht bis bald?

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