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Ackerkrume zerstäubt bei Wind,

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Wissenwertes und Fotos von Knicks

Fruchtbare Ackerkrume zerstäubt bei Wind, anhaltender Hitze, Trockenheit und Wind, wird schnell zu gefährlichen Staubwolken. Impressionen eines lokalen Wüstensturms. Klicke zum Lesen auf die Schrift.

Sichtweite 100 Meter! Staubentwicklung durch pflügenden Traktor im trockenen Hochsommer am 8. August 2018 bei leichtem Ostwind

 

Staubwolke

Staubentwicklung durch pflügenden Traktor im trockenen Hochsommer 2018

Staubwolke

Staubentwicklung durch pflügenden Traktor im trockenen Hochsommer 2018

Staubwolke

Staubwolke

vom Waldrand 100 Meter entfernt war fast nichts mehr zu sehen, rechts Buschwerks des Knicks

Staubwolke

Staubentwicklung durch pfluegenden Traktor

Staubwolke

Staubwolke

Sichtweite teilweise unter 50 Meter!

Staubwolke

 

„Wüstensturm oder Feldbrand ?“ Schoss es mir durch den Kopf, als ich die riesige Staubwolken aus Ferne sah.

 

 

Staubwolke

Staubentwicklung durch pfluegenden Traktor im Amt Lütau im heißen und trockenen Hochsommer

Staubwolke

Setzt der Wind einen Moment aus werden Traktor und Knick hinter dem Feld wieder erkennbar

Staubwolke

Sind es die Mühlen des Don Qi Chote die im Hintergrund aufragen?

Staubwolke

vom Waldrand 100 Meter entfernt war fast nichts mehr zu sehen, rechts Buschwerks des Knicks


Nein!  Es handelte sich nur um einen Traktor der den Pflug oder (Grubber) Hans, ein sehr junger Landwirt steuerte das schwere Gerät, er begann in der Mittagshitze und arbeitete bis zum Abend. Ein heißer Steppenwind nahm mit an Krume, vom Acker was er kriegen konnte. Mit Schmackes fuhr die schwere Maschine über das abgeerntete Feld zog die Eisen durch das ausgetrocknete Erdreich.

In den 1990er Jahren hatte ich  sowas mehrfach in Mecklenburg-Vorpommern, nahe der Küste zwischen Löbnitz und Kummerow gesehen. Dort zwischen Rostock und Stralsund färbt sich immer wieder der eignetlich blaue Himmel  braun ein. Im Jahr 2011 passierte genau das; auf der Autobahn A-19 zwischen Güstrow und Rostock schnappte plötzlich eine tödlichen Falle zu. Massenkarambololage E sgeschah am hellichten Tag es war Freitag  der 9.4.2011. (Link zum Spiegel Artikel weiter unten) Jetzt im August 2018 kann man solche Bilder sogar in Schleswig-Holstein sehen und das trotz der dort verbliebenen Feldgehölzhecken, kurz Knicks, die nachweislich Austrocknung und Winderosion deutlich abmidern.

Doch auch in Schleswig-Holstein lautet die Devise des Bauernverbands: größer, schneller, und all die Knicks machen Arbeit bieten zuviel Schatten und kosten natürlich nur Geld der Bauern, nicht der Bevölkerung. Werner Schwarz der Verbandspräsident ruft nach immer mehr Subventionen und höheren Entschädigungen für den, nur zum Teil, hitzebedingten Ausfall der diesjährigen Ernte.

Geld für eine, aus meiner Sicht, verfehlte Landwirtschaftspolitik! Es sterben die kleinen und mittleren bäuerlichen Familienbetriebe. Doch gerade dort wäre es noch möglichzur  Landwirtschaft mit Augenmaß zurück zukehren.

Nein eben nicht Landwirtschaft im XXL Format wie in USA, Australien und Brasilien sollte gefördert werden. Die Ländereien der dortigen Großbetriebe die vor allem im Osten Deutschlands und in anderen fruchtbaren Regionen auch im Westen teilweise jahrhundertelang in Familoienbesitz von Großgrundbesitzern meist adeligen Gütern, wurden zur Zeit der DDR riesige Landwirtschaftliche Produktions Gemeinschaften kurz LPG.Die Bauern drum herum wurden nach und nach zwangsenteignet.

Leider werden so die großen ungelösten Probleme; wie Artenschwund, Bodenerosion, besonders das bereits weit fortgeschrittene Insekten- und damit Vogelsterben sich noch weiter verstärken und beschleunigen.

Vielleicht sollte uns „Endverbrauchern“ die Art und Weise der landwirtschaftlichen Produktion nicht länger egal sein, sondern Anlass  zum Umdenken und Handeln bewegen. Beim Kauf ökologisch angebauter Produkte, zur Not im Supermarkt können wir uns entscheiden, etwas einfach in die Tat umzusetzen

Bei der nächsten Wahl Ökologie mitdenken..

Fazit verfehlte Politik geht alle an. Wir Verbraucher sollten dabei länger nicht nur auf den günstigsten Preis, oder ganz wegschauen.

© Christian Kaiser

Link zur Süddeutschen Zeitung mit einem aktuellen Beitrag über Landwirt Jan Witttenberg im heißen Sommer 2018. Recherche und Text von Autorin Gianna Nievel.

https://www.sueddeutsche.de/politik/landwirtschaft-und-klimawandel-ja-doch-ich-freue-mich-aufs-feld-1.4089121?reduced=true

http://www.spiegel.de/panorama/sandsturm-auf-a19-behoerden-verhaengen-nach-massen-crash-tempolimit-a-756757.html

 

 

3 comments on “Fruchtbare Ackerkrume zerstäubt bei Wind, anhaltender Hitze, Trockenheit und Wind, wird schnell zu gefährlichen Staubwolken. Impressionen eines lokalen Wüstensturms. Klicke zum Lesen auf die Schrift.

  1. Vera Hemleben sagt:

    ja, das passiert leider jetzt überall – auch auf Rügen!

    Liebe Grüße Vera Zitat von Christian Kaiser – Werkschau – Fotografie

    1. Ja, liebe Frau Prof. Dr. Hemleben,
      das stimmt! Da bei euch auf Rügen und auch in MV hätte ein Hecken-Manager wie im Kreis Steinfurt im Münsterland sicher viel zu tun. Diesen Beruf gibt es tatsächlich!
      Herzliche Grüße auch an CH und ELKE aus dem abgekühlten Nordwesten,

      euer
      Christian

      Link zu Heckenmanagment NRW
      https://www.wald-und-holz.nrw.de/fileadmin/Publikationen/Faltblaetter/Faltblatt_Heckenpflege.pdf

      PS. Wann kommt ihr mal das Schwesterlein besuchen?

  2. Fotohabitate sagt:

    Wie wahr! Und zugleich subventionieren wir kräftig dieses Fehlverhalten und tragen damit zum Klimawandel bei! Jeder ist aufgefordert, was dagegen zu tun und jeder kann es auch tun! Keiner kann sich da mehr rausreden…

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