an der Elbe hat man aus den schweren Hochwassern der Vergangenheit, vor allem nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 gelernt, das heißt überall wurden die Deiche verstärkt und erhöht.
Die neue Entwicklung; Stellenweise hat man sogar Deiche zurückverlegt, Polder geschaffen, Siedlungen weiter weg von den Flüssen umgesiedelt und Straßen angepasst. „Platz da!“ Wäre der passende Schlachtruf für die beengten Flussauen in Deutschland. Das sind die Gründe warum die Hochwassersaison 2023/24 an der mittleren Elbe bis jetzt recht milde verlaufen konnte. Schaut man einmal genauer hin sieht man Agrarflächen und Grundstücke die bis zum Horizont unter Wasser stehen.
Das Problem starker regionaler oder überregionaler Niederschläge wie zuletzt 2023 im Harz, wo zuletzt Wassermassen statt Schnee vom Himmel fielen, bleibt, wie wir wissen, weltweit in Zukunft bestehen und es wird sich weiter verschärfen. Wie Hochwasser in Tschechien und Östereich im Herbst 2024 zu sehen war. Erfolgreiche Deichrückverlegungen wie in der Brandenburgischen Lenzer Wische die großflächig Platz fürs Wasser schaffen konnte, sollten Schule machen. Doch Interessenkonflikte sind leider vorprogrammiert.
Handlungsbedarf besteht an kleineren und mittleren Flüssen Aller, Leine, Wümme und im Unterlauf der der großen Flüsse, Rhein, Ruhr, Weser, Ems etc. Das Thema wird vom Institut für Auenökologie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig von einer Arbeitsgruppe untersucht. Dabei bearbeitet man unter anderem die Effekte von Fluss-Renaturierungen. Einen Link dazu habe ich unten eingefügt. In der Tageszeitung taz ist ein aktueller Artikel von Redakteurin Eiken Bruhn, die ein Interview mit dem Leiter der Arbeitsgruppe dem Forscher Mathias Scholz geführt hat, zu lesen. Klick auf den Link:
https://taz.de/Oekologe-ueber-Ueberschwemmungsgebiete/!5979974/






https://www.ufz.de/index.php?de=40287
Diese Fotoserie wird fortgeführt in Kürze dazu hier mehr. Melden sie sich bei Interesse auf dem Newsletter an.



Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.